Ingeborg Struckmeyer - Die Autorin


Ingeborgs Lebenslauf

Geboren ist sie am 14. Oktober 1942 in Bottrop, wo sie auch die Schulzeit (1949 bis 1962) verbrachte. Nach dem Abitur 1962 besuchte sie bis 1966 das Bibliothekar-Lehrinstitut in Köln und arbeitete anschließend als Diplom-Bibliothekarin in der Stadtbücherei Bottrop. 1968 hat sie geheiratet. (Ihr Mann und sie haben sich an Weiberfastnacht in Köln kennengelernt.) Nach der Geburt ihrer Tochter, 1971, ist sie aus dem Dienst der Stadt ausgeschieden. Seit Juli 1997 ist sie stolze Großmutter. Im  Jahr 2000 hat sie ihren Mann verloren, ein Schlag, von dem sie sich noch nicht erholt hat. Schreiben hilft ihr manchmal, die dunklen Gedanken durch farbige Erinnerungen aufzuhellen.

Seit April 2004 lebt sie in Müchen.

Schon als Kind hat sie gern geschrieben. Ihr erstes Theaterstück entstand, als sie zehn Jahre alt war. Es spielte in Arabien und war stark von Karl May geprägt. Die Aufführung im Garten vor den Hühnerställen wurde mit großem Beifall von den Nachbarskindern aufgenommen, auch wenn der Bühnenvorhang in Form einer Wolldecke immer wieder von der Teppichstange rutschte. Seitdem hat sie kein Drama mehr geschrieben, wahrscheinlich befürchtete sie, an diesen Erfolg nicht anknüpfen zu können. Auch ihr Ausflug in die Lyrik war recht kurz. In der Adventszeit wollte sie unbedingt ein Weihnachtsgedicht schreiben, kam aber über die ersten beiden Zeilen 'Jetzt beginnt die Zeit, von der lange wir träumen, durch die Stadt fahren Autos mit Tannenbäumen' nicht hinaus. Der Frust über ihre mangelnde poetische Ader hat dazu geführt, daß sie es in den letzten vierzig Jahren gerade mal auf fünf Gedichte gebracht hat. Als Teenager schrieb sie einen endlos langen Liebesroman, den sie in den Pausen ihren Klassenkameradinnen vorlas. Soweit sie sich erinnert, hielt sich deren Begeisterung aber in Grenzen.

Es folgten lange Jahre, in denen sie 'nur' las. Seit 1993 nun schreibt sie Kurzprosa, mag sich da genremäßig nicht eingrenzen und versucht sich an allem: Krimi, Märchen, Satire. Sehr gern erfindet sie makabre Geschichten, schwarz und böse!

In der Schublade liegt das Exposé für einen Psychothriller, an den sie sich aber nicht so recht heranwagt, sehr zum Leidwesen ihrer neugierigen Familie. Sie ist ein ausgesprochen ungeduldiger Mensch - alles muß immer schnell fertig sein - nicht gerade die allerbeste Voraussetzung, um einen Roman zu schreiben!

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