|
|
 |
|
|
Aus der “Augsburger Allgemeinen” vom 22. Oktober 2001 zum “Literaturpreis der Sparkasse Dillingen:
|
|
|
Erster Preis nach Bottrop Literatur in Dillingen prämiert
(khb). Die in Bottrop lebende Diplom-Bibliothekarin Ingeborg Struckmeyer erhielt am Samstag für ihre Kurzgeschichte "Madonna mit Kind" den mit 7000 Mark dotierten "Literaturpreis der Sparkasse Dillingen". Den zweiten Preis (3000 Mark) hatte die Jury Michael Paura aus Unterneudorf (Odenwald) für seinen Sketch "Das Gipfeltreffen" zuerkannt; der dritte Preis (1000 Mark) ging an Christel Schmid aus Kornwestheim für ihre Satire "Auf der Suche nach sich selbst". Der Literaturwettbewerb ist seit 1979 fester Bestandteil der alle zwei Jahre stattfindenden Dillinger Kulturtage. Er wurde in diesem Jahr von der Dillinger Sparkasse mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 11000 Mark ausgestattet, was nach Auffassung des Jury-Vorsitzenden Erich Pawlu die Attraktivität wesentlich erhöht hat. Unter dem vorgegegebenen Thema "Lebensträume" waren 425 Kurzgeschichten und 91 Sketche eingeschickt worden. Auch Autoren aus dem Ausland hatten sich am Wettbewerb beteiligt. Sogar aus Odessa erreichte ein Test die Juroren.
|
|
|
|
Aus dem “Stadtspiegel Bottrop” vom 24. Oktober 2001 zum “Literaturpreis der Sparkasse Dillingen:
|
 |
 |
|
Literatin Struckmeyer im Atelier
Kurzgeschichten sind Ingeborg Struckmeyers Steckenpferd. Die Literatin aus Bottrop ist Mitglied im Bund Gelsenkirchener Künstler und liest im Atelier Stadthafen, Am Stadthafen 7. Bei den 12. Kulturtage des Landkreises Dillingen a.d. Donau wurde ihr der Literaturpreis 2001 verliehen. Den 1. Preis, dotiert mit 7.000 Mark, erhielt Struckmeyer für ihren Beitrag "Madonna mit Kind". Demnächst erscheint ihr Werk "Tödliche Rache", 20 Mordsgeschichten aus dem Ruhrgebiet. Die 59 Jährige ist seit 1993 als Autorin tätig, veröffentlicht ihre Werke in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien.
|
 |
Aus den “Ruhr Nachrichten Bottrop” vom 22. September 2001 zum “Literaturpreis der Sparkasse Dillingen:
|
 |
 |
|
Madonna mit Kind rührte die Jury an Ingeborg Struckmeyer erhält Literaturpreis
Ingeborg Struckmeyer hat einen Literaturpreis gewonnen: Die Bottroperin siegte im "Kurzgeschichten- und Sktechwettbewerb" der 12. Kulturtage des Landkreises Dillingen an der Donau. Dieser 1. Platz ist mit 7000 Mark dotiert. Die Jury unter Vorsitz des Dillinger Schriftstellers Erich Pawlu hatte über 500 Einsendungen zu bewerten. Dennoch sprachen sich die Fachleute einstimmig für die Kurzgeschichte "Madonna mit Kind" der Bottroperin aus. Ingeborg Struckmeyer beschreibt darin auf sehr einfühlsam realistische Weise die Entscheidung einer jungen Schwangeren, ihr behindertes Kind nicht etwa abzutreiben, sondern auszutragen. Die Autorin beschreibt die Achterbahnfahrt der Gefühle bildhaft und nachvollziehbar: zuerst das Glück über die Nachricht von der Schwangerschaft, dann das Erschrecken über das Ergebnis der Fruchtwasseruntersuchung und schließlich die - kurz vor der Abtreibung nachts im Krankenhaus getroffene - Entscheidung für das Kind. Die anrührende Kurzgeschichte endet mit der Geburt des Kindes, das an einem Down-Syndrom leidet: "Ihr Mann legte ihr das Kind auf den Bauch. Sie strich mit der Hand über das runde Köpfchen. Die Augenfarbe kannte man durch die schmalen Augenschlitze kaum erkennen. Die kleine, dicke Zunge zwängte sich durch die Lippen. Die Hebamme hatte unrecht. Es war nicht vorbei. Es fing erst an."
|
 |
|
 |
Aus den “Ruhr Nachrichten Gelsenkirchen” vom September 2001 zum “Literaturpreis der Sparkasse Dillingen:
|
 |
 |
|
Madonna mit Kind rührte die Jury LITERATUR: Künstlerbund-Autorin Ingeborg Struckmeyer gewinnt Wettbewerb
Die kleine, nur sechsköpfige literarische Fraktion im Gelsenkirchener Künstlerbund mausert sich. Ingeborg Struckmeyer hat den Literaturpreis des Landkreises Dillingen an der Donau gewonnen. Die Jury setzte ihre Geschichte "Madonna mit Kind" auf Platz eins. Der Lohn: 7000 DM. Die 58-jährige Literatin aus Bottrop, die dem Künstlerbund seit März angehört, setzt in ihrer Kurzgeschichte ein eindeutiges Ausrufezeichen hinter das Ja zum ungeborenen Leben. Ingeborg Struckmeyer erzählt-einfühlsam, anrührend und realistisch von einer jungen Schwangeren, die mit der Tatsache konfrontiert wird, dass ihr Ungeborenes mongoloid ist. Bei einer Fruchtwasseruntersuchung wurde ein Down-Syndrom festgestellt. Sie entscheidet sich - nach heftigen inneren Kämpfen - für die vom Arzt nahe gelegte Abtreibung, lässt aber es aber dann, schon im Krankenhaus, doch nicht dazu kommen. Die Geschichte endet so: "An einem Morgen im November setzten die Wehen ein. Nach fünf Stunden rief die Hebamme ihr zu: Noch einmal pressen, dann ist es vorbei!` Sie strengte sich an, und dann legte ihr Mann ihr das Kind auf den Bauch. Sie strich mit der Hand über das runde Köpfchen. Die Augenfarbe konnte man durch die schmalen Augenschlitze kaum erkennen. Die kleine, dicke Zunge zwängte sich durch die Lippen. Die Hebamme hatte unrecht. Es war nicht vorbei. Es fing erst an". Seit 1993 schreibt die Diplom-Bibliothekarin, die ihren Beruf nicht mehr ausübt, Kurzprosa. Auf den "Kurzgeschichten- und Sketch-Wettbewerb der 12. Kulturtage des Landkreises Dillingen" wurde sie durch einen Hinweis in einer Literaturzeitschrift aufmerksam. Über 500 Einsendungen gingen ein, doch die Entscheidung für Ingeborg Struckmeyer fiel einstimmig. Am 20. Oktober ist die Preisübergabe - natürlich mit einer Lesung der Siegerin. Die Autorin: "Der Text ist fiktiv. Ich bin sehr glücklich, eine gesunde Tochter und ein gesundes Enkelkind zu haben".
|
 |
|
 |
Aus der “WAZ Gelsenkirchen” vom 11. Oktober 2001 zum “Literaturpreis der Sparkasse Dillingen:
|
 |
|
|
Dem Gruseln ist sie auf der Spur Ingeborg Struckmeyer führt sich gleich gut ein beim Künstlerbund. Sie erhält am 20.Oktober einen europaweit ausgeschriebenen Kurzgeschichten - Preis im bayrischen Dillingen.
Der Künstlerbund bekommt Verstärkung der Literaturgruppe: Ingeborg Struckmeyer ist 44. Mitglied des Bundes. Und sie führt sich gleich mit einem Preis ein. Am Samstag, 20. Oktober, wird der gebürtigen Bottroperin in Dillingen (bei Augsburg) der Kurzgeschichten-Preis übergeben. Ingeborg Struckmeyer, 58, gewann die mit 7.000 DM dotierte Auszeichnung mit der Story "Madonna mit Kind". 500 Autoren und Autorinnen aus Europa hatten sich beworben. Thema: "Lebensträume". Ingeborg Struckmeyer freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem hiesigen Künstlerbund. Sie will die "Literaten Ecke" mit Helga Deinet (Vorsitzende), Jutta Kieber, Elisabeth Gedeon, Maegie Koreen und Elmar Rasch weiter beleben. "Wir planen Lesematineen, vielleicht auch Größeres." In Gelsenkirchen kennt sich die Autorin aus. Belegte sie doch seit Jahren einen Platz in der VHS-Schreibwerkstatt von Monika Kummerhoff: "Dort habe ich viel gelernt." In Kürze legt sie ihr erstes Buch vor: "Tödliche Rache. Mordsgeschichten aus dem Ruhrgebiet". Das Makabre, Absurde, Dämonische im Alltag, im Zwischenmenschlichen - das sind "Bereiche, die mich stark interessieren". Da hört sie wohl auf den Wunsch ihrer Tochter, die sagte, sie solle "mal einen Roman wie Stephen King schreiben". Dieses Etikett strebt Ingeborg Struckmeyer, die bereits viel veröffentlichte, nicht an. "Aber dem Gruseligen bin ich mit Ironie auf der Spur."
|
|
|
|
Aus der “Donau-Zeitung” vom 22. Oktober 2001 zum “Literaturpreis der Sparkasse Dillingen:
|
 |
 |
|
“Sternstunde der Literatur” Übergabe des "Literaturpreises der Sparkasse Dillingen" ein Höhepunkt der Kulturtage
Von unserem Redaktionsmitglied Karl-Heinz Backer
Dillingen Man muss viele Frösche küssen, bevor man einen Prinzen findet", zitierte Sparkassendirektor Joseph Silberhorn am Samstag Abend Ulla Meinecke. Genau 516 Frösche mussten die Mitglieder der Jury des mit den Kulturtagen verbundenen Literaturwettbewerbes küssen, waren doch 425 Kurzgeschichten und 91 Sketche unter dem Thema "Lebensträume" eingereicht worden. Am Samstag wurde der "Literaturpreis der Sparkasse Dillingen" an die gekürten "Prinzessinen", die Preisträgerinnen, überreicht.
Namens der Sparkasse, die den Preis in diesem Jahr mit Prämien in einer Gesamthöhe von 11000 Mark ausgestattet hatte, hieß Direktor Silberhorn die Besucher im Saal des Geldinstitutes willkommen. "Wir haben", begründete Silberhorn das Engagement im kulturellen Bereich, "ein vitales Eigeninteresse an einer florierenden Wirtschaft und einer guten Zukunft der Menschen in unserem Geschäftsgebiet, dem Landkreis Dillingen mit seinen Städten und Gemeinden." Mit der Förderung eines intakten gesellschaftlichen Lebens stärke die Sparkasse auch die Basis für die eigene Existenz, die gesellschaftliche Verantwortung sei so nicht zuletzt auch ein Instrument zur Sicherung der eigenen unternehmerischen Zukunft.
Eine Bereicherung...
Landrat Dr. Anton Dietrich nannte den Wettbewerb eine Bereicherung des kulturellen Lebens im Landkreis und begrüßte die Erhöhung des Preisgeldes. Damit werde einer Gruppe von Autoren das Gefühl vermittelt, dass ihr Text nicht nur Qualität hat, sondern dass er auch einen besonderen Wert darstellt. Studiendirektor i. R. Erich Pawlu, der Vorsitzende der Jury, beleuchtete die Arbeit, die das Gremium bei der Prüfung der insgesamt 516 Arbeiten hatte, zumal, wie er zu verstehen gab, nicht alle den Erwartungen entsprachen und nicht bei jedem Text das aufgekommen sei, was man unter Lesefreude versteht. Insgesamt aber war nach Pawlus Worten bei den Geschichten die ganze Bandbreite dessen, was Literatur darstellt, zu entdecken.
Ein Text aus Odessa
Auch der Jury-Chef dankte Direktor Silberhorn für das finanzielle Engagement; nach Pawlus Auffassung hat die Attraktivität der Preisgelder bei der Beteiligung eine große Rolle gespielt. Die Ausschreibung im Internet trug dazu bei, dass der Wettbewerb weithin bekannt wurde, und so kam ein Text sogar aus Odessa.
Den mit 7000 Mark dotierten ersten Preis hat die Jury der in Bottrop lebenden Diplom Bibliothekarin Ingeborg Struckmeyer zuerkannt. In ihrer Geschichte "Madonna mit Kind" geht es um eine Ehefrau, die erfährt, dass sie ein behindertes Kind zur Welt bringen wird. Die Jury war der Auffassung, dass die Autorin das Thema mit großem Einfühlungsvermögen behandelt und eine "Kurzgeschichte par excellence" abgeliefert hat.
Den zweiten Preis (3000 Mark) hat sich Michael Paura aus Unterneudorf im Odenwald "erschrieben". Sein Sketch "Das Gipfeltreffen", in dem er absurde Akzente setzt, war Ende September im Lauinger Stadeltheater zusammen mit anderen Stücken aus dem Wettbewerb mit großem Erfolg aufgeführt worden und wurde am Samstag im Sparkassensaal als Video-Aufzeichnung gezeigt. Die dritte Preisträgerin, Christel Schmid aus Kornwestheim, erhielt 1000 Mark für die Satire "Auf der Suche nach sich selbst", in der sie Auswüchse der in Mode gekommenen "Selbstfindung" aufs Korn nimmt. Beide Autorinnen erhielten viel Beifall für den Vortrag ihrer Texte, wie auch der Videofilm mit starkem Applaus bedacht wurde. Die Übergabe der wieder von Bernhard Coers gestalteten Urkunden war dann der Höhepunkt des Abends. Michael Paura konnte den Preis nicht entgegennehmen; eine Blinddarmoperation verhinderte die Reise nach Dillingen.
"Literaturpreis de luxe"
Helmut Sauter, der Vorsitzende des Vereins "DLG - Kultur und Wir", zeigte sich mit dem Verlauf des Abends hochzufrieden. Es sei "eine Sternstunde der Literatur in Dillingen" gewesen, stellte er fest. Der Literaturwettbewerb, seit 1979 fester Bestandteil der Kulturtage, ist nach Sauters Worten dank des finanziellen Engagements der Sparkasse mittlerweile zu einem "Literaturpreis de luxe" geworden. Der Vorsitzende des Trägervereins nützte seine Zwischenbilanz der Kulturtage zu einem Dank an alle, die sich hier in irgendeiner Weise engagieren. Namentlich nannte er Erich Pawlu, den, "Reich-Ranicki" von Dillingen, und Hedwig Regensburger-Glatzmaier, die im Landratsamt die Organisation bewältigt. Anerkennung erhielt auch das Mozarttrio der Wertinger Musikschule (Manfred Lipp, Carola Egger, Johannes Almer), das den Abend ausgestaltete.
|
 |
|
 |
Aus der “WAZ Gelsenkirchen” vom 9. September 2001 zum Publikumspreis der “Makaberen Nacht” auf Burg Vondern
|
 |
 |
|
Wahl fiel auf Struckmeyer
Am Ende eines schaurig-schönen Leseabends auf der Burg Vondern stand für die Literaturfreunde fest: Die Bottroper Autorin Ingeborg Struckmeyer schrieb die beste der makaberen Geschichten, die am Mittwoch in stimmungsvoller Atmosphäre im Burgkeller vorgestragen wurden. Zehn AutorInnen waren der Einladung von Rainer Schwabe gefolgt, der die Lesungen organisiert. Stellvertretend für die verreiste Ingeborg Struckmeyer las Jutta Kieber deren Geschichte "Tödliche Rache". Im Mittelpunkt steht dabei ein mörderisches Ehepaar: Die wechselseitigen Bemühungen der Ehepartner, einander um die Ecke zu bringen, enden in einem tödlichen Finale in der Garage. Der Mehrheit der 60 Besucher gefielen diese Struckmeverschen Rachephantasien am besten.
|
|